Praxis-Website oder Social Media – wo neue Klienten dich tatsächlich suchen
Vor einiger Zeit sagte ein Heilpraktiker im Gespräch mit mir:
„Ich werde zu 100% kein Social Media machen. Never ever."
Eine andere Therapeutin erzählte mir das genaue Gegenteil:
„Ich habe Instagram ausprobiert – aber es bringt rein gar nichts an Anfragen."
Beide haben etwas gemeinsam: Sie sind unsicher, worauf sie ihre Energie wirklich verwenden sollen, um als Heilpraktiker neue Klienten zu gewinnen.
Diese Frage beschäftigt viele therapeutische Praxen – besonders in der Gründungsphase.
Meine Antwort darauf ist fast immer dieselbe:
Zuerst die Website und Google.
Warum und was das konkret bedeutet, erkläre ich hier.
Wie Menschen nach therapeutischer Unterstützung suchen
Der Moment, in dem jemand professionelle Hilfe sucht, sieht meistens so aus:
Ein konkretes Anliegen. Ein aufgeklapptes Laptop, ein Handy. Eine Google-Suche:
„Heilpraktiker für Psychotherapie München"
„Angsttherapie Bochum"
„Traumatherapie Heilpraktiker"
Dann: mehrere Websites vergleichen, Methoden lesen, schauen – wo fühle ich mich gut aufgehoben?
In diesem Moment entscheidet sich vieles. Und dieser Moment findet auf Google statt – nicht auf Instagram.
Social Media funktioniert nach einer anderen Logik
Auf Instagram oder Facebook sucht niemand aktiv nach einem Therapieplatz. Menschen scrollen, lassen sich unterhalten, folgen Accounts, die sie interessieren.
Dieses Modell kann funktionieren – wenn du:
eine Community aufbauen möchtest
regelmäßig Inhalte produzieren kannst und gerne willst
langfristig als Stimme in deinem Fachbereich sichtbar sein möchtest
Für viele Heilpraktiker passt das aber nicht zum Praxisalltag. Eine Praxis lebt von der 1:1-Arbeit mit Klienten. Nicht davon, wöchentlich Content zu produzieren.
Was in der Gründungsphase wirklich zählt: gefunden werden
Wenn eine Praxis neu startet, ist die entscheidende Frage:
Wie finden mich Menschen, die gerade Unterstützung suchen?
Hier hat Google einen klaren Vorteil: Die Person sucht bereits aktiv. Sie hat ein Anliegen. Sie möchte eine Praxis finden.
Genau deshalb lege ich bei Praxis-Websites so viel Wert auf Google-Optimierung. Das bedeutet konkret:
klare Struktur, die Suchmaschinen und Menschen gleichermaßen verstehen
Seiten zu deinen Methoden und Schwerpunkten
regionale Auffindbarkeit für deinen Standort
Texte, die Vertrauen aufbauen – noch bevor jemand anruft
Eine gut aufgebaute Website arbeitet langfristig für dich. Auch dann, wenn du gerade mit einem Klienten im Gespräch bist.
Die Website: der Ort, an dem die Entscheidung fällt
Social Media kann ergänzen. Vertrauen schaffen. Einblicke geben.
Aber der Ort, an dem Interessierte wirklich entscheiden, ob sie Kontakt aufnehmen, ist fast immer die Praxis-Website.
Dort suchen sie nach:
deiner Arbeitsweise
deinen Behandlungsschwerpunkten
dem Ablauf einer Zusammenarbeit
einem Weg, dich zu erreichen
Und dort entsteht das Gefühl: „Hier möchte ich einen Termin anfragen."
Fazit
Social Media oder Website – das ist selten eine Entweder-oder-Frage.
Aber für therapeutische Praxen, besonders am Anfang, gilt fast immer: Zuerst die Website. Erst wenn sie steht, klar ist und gefunden wird, lohnt es sich über ergänzende Kanäle nachzudenken.
Du gründest gerade eine Praxis oder deine Website spiegelt noch nicht wider, was du wirklich anbietest?
In einem kostenlosen Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam, wo du gerade stehst – und wie ich dich dabei unterstützen kann, mit deiner Website die richtigen Menschen zu erreichen.
Hallo, ich bin Sabine.
Mit über 20 Jahren Website-Erfahrung arbeite ich heute mit Frauen 45+, die wissen, was sie können und jetzt bereit sind, es zu zeigen. Mit einer professionellen Website. Ohne Social-Media-Theater. Auf Augenhöhe.
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